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Programmer’s Meeting Februar 2021

Sonntag, den 21. Februar 2021 um 18:00-19:30 Uhr CET

Aufruf an alle Darsteller:innen, Regisseur:innen, Produzent:innen, Filmemacher:inenn, & Festival Kurator:innen. Kommt zusammen! Es ist an der Zeit, dass wir uns als Community wider treffen.

Dieses Jahr war schwierig – und nachdem wir unser jährliches Programmer’s Meeting im Oktober 2020 verpasst haben, fühlt das PFFB-Team, dass es an der Zeit ist, wieder zusammenzukommen. Nimmt an diesem virtuellen Programmers Meeting teil, bei dem jede:r von uns 90 Sekunden Zeit hat, sich vorzustellen, über unsere Projekte zu sprechen, über die Auswirkungen der Pandemie auf unsere Pornos zu berichten oder/und darüber, was für die Zukunft geplant ist.

Es gibt Platz für 50 Teilnehmer:innen. Aber keine Sorge, es wird in Zukunft noch mehr davon geben.

Registrierung hier: https://www.eventbrite.com/e/pffb-virtual-programmers-meeting-registration-1400

Filmeinreichung bei neuen Wettbewerbssektionen im PFFB 2021

Das Pornfilmfestival Berlin ist ein alternatives, unabhängiges Filmfestival rund um das Thema Sexualität, Politik, Feminismus- und Genderfragen.

In den letzten Jahren wollten wir uns auf einige Themen konzentrieren, die uns wichtig sind und von denen wir das Gefühl hatten, dass sie im Sex-/Erotikfilm nicht genug repräsentiert werden. Oder wir haben einfach nicht genug Filme eingereicht bekommen, die diese Themen im Fokus haben.

Mit diesem Aufruf wollen wir Filmemacher:innen ermutigen, Filme zu machen und einzureichen, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen und rufen hiermit für das Jahr 2021 drei neue Wettbewerbssektionen ins Leben.

Die Themen sind:

Lesbischer Sex – im Gegensatz zu den Anfängen des Festivals hat in den letzten Jahren die Repräsentation von lesbischem und dyke Begehren und Sex in den Filmen, die zum Festival eingereicht werden, abgenommen. Lesbische Sichtbarkeit und Darstellung in Kombination mit Sex und Begehren ist uns immer noch wichtig und wir wollen mehr davon zeigen.

Schwarze, indigene und People of Color als Subjekte – nicht Objekte – von Sex und als sexuell agierende Individuen sind selbst im alternativen Porno noch sehr selten. Das Festival hat schon immer auf Themen wie schlechte Klischees und die fehlende Darstellung von Personen, die BiPoc sind, hingewiesen. Aber wir wollen mehr Filme, die eine breitere, bessere und vielfältigere Darstellung von Ethnizität und kultureller Vielfalt zeigen.

Alt, jung, alle Altersgruppen, alle Kombinationen – Alter ist ein Thema, das schon lange auf der Festivalagenda steht, aber in den Festivalfilmen nicht wirklich breit vertreten ist. Deshalb wollen wir mehr Filme, die Sex und Begehren jenseits der 50 oder 60 zeigen, Filme, die Altersunterschiede zwischen den Sexpartnern:innen zeigen, die mehr als nur ein paar Jahre betragen, wir wollen Körper aller (erwachsener) Altersgruppen und Interaktion, Diskussion und Wertschätzung der Generationen sehen.

Wir freuen uns, drei neue Preise anzukündigen, die in der Festivalausgabe 2021 vergeben werden, und wir rufen speziell zu Einsendungen in diesen Kategorien auf:

LESBISCHER FILM AWARD

BIPOC FILM AWARD

SEX & AGE FILM AWARD

Die Preise sind mit je 500 Euro Preisgeld dotiert.

Die Filme können max. 20 Minuten lang sein und müssen zum ersten Mal beim Festival eingereicht werden. Maximal 3 Filme pro Filmemacher:in.

Die Filmeinreichung ist ab sofort bis zum 30.04.2021 über unsere Website möglich:

https://pornfilmfestivalberlin.de/ueber-das-festival/einreichung/

PFFB x SSULTRY Digital Panel

Hinweis: der nachfolgende Text ist in Englisch, da die Veranstaltung ebenfalls in Englisch stattfindet.

Please welcome SSULTRY –  fun and intersectional online talk show on sex in digital space on January 24, 2021, 18:00-19:00 CET.

With PFFB’s support, SSULTRY presents its new online panel discussion with the special guests Charlotte Sartre & Lance Hart.

Our invited speakers are going to speak about pandemic changes to the industry in the past 6 months, safety in digital space, work/life balance in the year 2021 and, simply, share about their daily life as a happily married couple.

Register here: https://www.eventbrite.com/e/ssultry-pffb-charlotte-goth-lance-hart-tickets-136325580481

Charlotte Sartre,

also known as Goth Charlotte, Charlotte has been in the adult industry for 6 years successfully claiming her role as one of the top porn actresses nowadays. She lives in Las-Vegas with her husband, Lance Hart, and together they are taking care of their 4 adorable cats as well as tarantulas. Not only has she captured the attention for her professionalism, great work and unmistakable style, but also she is quite active on social media where she shares her love for cosy family activities, sports and animals.

IG: @gothcharlotte
TW: @gothcharlotte

Lance Hart,

is a porn actor and director that among all runs his own porn company called Pervout. He is involved in variety of categories from gay to bi to trans. He wants to help other people to make their own porn and so he has launched his own platform for amateur pornstars to create and distribute their content. Currently he’s based in Las Vegas with his wife, Charlotte Sartre and is a proud dad of 4 cats.

IG: @lancehartofficial
TW: @lancehartfetish

Das Pornfilmfestival Berlin 2020 macht online weiter

Da ab heute bis Ende November alle Kinos in Deutschland geschlossen sind und deshalb unsere weiteren Vorführungen im Kino Moviemento auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden müssen, haben wir uns auch aufgrund vieler Nachfragen entschlossen, unser Streaming-Angebot fortzuführen.

Falls Ihr in der ersten Runde keine Tickets bekommen habt, dann habt Ihr jetzt noch mal die Gelegenheit, unser Online Streaming-Angebot zu nutzen und eine Auswahl Auswahl von Festivalfilmen vom 09.11.2020 bis 16.11.2020 von Zuhause zu sehen. Damit unterstützt Ihr auch die Filmemacher:innen, das Festival, die Kinos und unseren Streamingprovider PinkLabel.TV. Bitte beachtet, dass der Festivalpass nur im Vorverkauf, also vom 02.11.2020 bis zum 08.11.2020 um 24 Uhr erworben werden kann.

Online-Festivalpass kaufen

Aber auch im Kino geht das Pornfilmfestival etwas später wieder weiter! Im Dezember zeigen wir am 01.12.2020 „Rettet das Feuer“ und am 15.12.2020 das Kurzfilmprogramm „Political Porn Shorts“ im Kino Moviemento. Die restlichen Filme unserer Retrospektive „Ein Virus kennt keine Moral – Die Aids-Ära im Kino“ holen wir nach, die Termine werden noch bekannt gegeben. Und ab Januar zeigen wir jeden zweiten Dienstag im Monat ein neues Kurzfilmprogramm – bis September 2021 und oft auch in Anwesenheit der Filmemacher:innen.

Wir hoffen, dass wir Euch mit der Online-Verlängerung des Festivals in diesem komplizierten Jahr ein wenig die Zeit vertreiben können, bis wir uns alle wieder im Kino treffen können. Wir hoffen, Ihr bleibt uns in den kommenden Monaten treu und Ihr bleibt alle gesund.

Euer PFFB Team

Das Pornfilmfestival geht weiter

Falls Ihr dieses Jahr keine Tickets bekommen habt, dann habt Ihr noch die Gelegenheit, unser Online Streaming-Angebot zu nutzen. Damit unterstützt Ihr auch die Filmemacher:innen, das Festival, die Kinos und unseren Streamingprovider PinkLabel.TV. Eine Auswahl von Festivalfilmen ist vom 26.10. bis 1.11.2020 im Streaming verfügbar. Hier könnt Ihr den Online Festivalpass kaufen. Bitte beachtet, dass der Festivalpass nur im Vorverkauf, also bis zum 25.10.2020 um 24 Uhr erworben werden kann.

Online-Festivalpass kaufen

Auch im Kino geht das Pornfilmfestival weiter! Im November zeigen wir jeweils Dienstags weitere Filme unserer Retrospektive „Ein Virus kennt keine Moral – Die Aids-Ära im Kino“ im Kino Moviemento. Und ab Dezember gibt es dort jeden zweiten Dienstag im Monat ein neues Kurzfilmprogramm – bis September 2021 und oft auch in Anwesenheit der Filmemacher:innen.

Es hat uns sehr gefreut, dass wir auch in diesem komplizierten Festivaljahr Zuschauer:innen und Filmemacher:innen im Kino begrüßen konnten. Wir hoffen, Ihr bleibt uns in den kommenden Monaten treu und Ihr bleibt alle gesund.

Euer PFFB Team

Bilder vom 15. Pornfilmfestival Berlin, Teil 3

Bilder: Robert Wilde

Bilder vom 15. Pornfilmfestival Berlin, Teil 2

Bilder: Robert Wilde