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Loud & Queer Party @Berlinale

Edition Salzgeber, Jürgen Brüning Filmproduktion & M-Appeal laden ein zur Loud & Queer Party @Berlinale am 18. Februar 2018 im Ritter Butzke ab 22 Uhr (Ritterstraße 26, U Moritzplatz).

Wo gibt es die Filme vom Pornfilmfestival nach dem Festival zu sehen?

Eine oft gestellte Frage, die wir nun beantworten können.

Berlin Collection, der Weltvertrieb für alternative, sex-positive, feministische Pornographie ist eine Kooperation mit dem langjährigen Festivalsponsor Erotic-Lounge eingegangen. Dort werden nun Filme, die beim Festival liefen, gezeigt. Monatlich erscheinen Filme aus dem Programm von Berlin Collection. Ab sofort sind Filme von Foxhouse Films, Pink & White Productions (u.a. Superfreak), Filme von Emilie Jouvet und Bruce LaBruce dort zu sehen. Diese Filme gibt es auf keiner anderen deutschen VOD-Seite. Die Erotic Lounge findet ihr in auch der Sponsorenleiste.

Wer mehr Informationen braucht oder Filme Berlin Collection anbieten möchte, schickt eine Email an office@berlincollection.net.

A Hidden Story: The Limits of Pleasure

Der Underground-Filmemacher Anoush Masoudi, der beim 12. Pornfilmfestival mit der radikalen Performance „Pornography is a form of Resistance in Iran, how about Germany?“ gastierte, hat ein neues Projekt am Start: Den experimentellen Kurzspielfilm „A Hidden Story: The Limits of Pleasure“, der sich mit Überwachung und Homophobie beschäftigt. Die unabhängige Produktion braucht noch Unterstützung, also guckt euch gern die Crowdfunding-Kampagne auf IndieGoGo an!

https://www.indiegogo.com/projects/a-hidden-story-the-limits-of-pleasure–2/x/17917688#/

FluidØ im Kino

Beim Pornfilmfestival verpasst?

Jetzt im Kino! Der neue Film von Shu Lea Cheang, FluidØ

Ort Kino Spielzeiten
Berlin Babylon 16.11.2017, 19:30 – Karten
19.11.2017, 20:00 – Karten
27.11.2017, 20:00 (mit Shu Lea Cheang persönlich) – Karten
28.11.2017, 20:00 – Karten
29.11.2017, 20:00 – Karten
Berlin Ladenkino 16.-22.11.2017
Berlin Sputnik 16.11.2017, 22:30 – Karten
17.11.2017, 22:30 – Karten
18.11.2017, 23:15 – Karten
19.11.2017, 21:45 – Karten
20.11.2017, 23:00 – Karten
21.11.2017, 23:15 – Karten
22.11.2017, 22:00 – Karten
25.11.2017, 23:00 – Karten
27.11.2017, 21:30 – Karten
Leipzig LuRu 16.-22.11.2017
München Werkstattkino 16.-22.11.2017
Bamberg Lichtspiel Dezember 2017

 

Pornfilmfestival Berlin 2017 Awards

Bester Spielfilm

LA NOCHE
von Edgardo Castro

Dieser Film wird selbst zum Trip, er folgt aus nächster Nähe seinen Protagonisten, mit viel Empathie für die kleinen Augenblicke der sex- und drogendurchtränkten Nächte. Ohne jegliche Scham inszeniert der Regisseur sich selbst in Szenen, die so intensiv das Innere nach Außen kehren, dass es beglückend ist, wie nüchtern der Reigen gehalten ist. Vieles kommt dafür zusammen: von der zurückhaltenden Kamera, die sanft mitten ins Geschehen führt, über die herausragende Montage, die von einer Situation unvermittelt in die nächste wirft, bis zur lockeren Anspannung der Laiendarsteller, die die Geschichte so gegenwärtig macht. Ein Film, der bleiben wird.

Bester Kurzfilm

FLOWER
von Matt Lambert

Bester Dokumentarfilm

LUNÀDIGAS – OVVERO DELLA DONNE SENZA FIGLI
von Nicoletta Nesler & Marilisa Piga

Die Kurator*innen des Pornfilmfestival Berlin haben sich entschieden, den
Dokumentarfilmpreis 2017 einem Film zu geben, der starke und unabhängige Frauen zeigt, die sich einer Gesellschaft widersetzen, die versucht, sie in die traditionelle Vorstellung zu zwingen, dass der Lebenszweck jeder Frau ist, eine Mutter zu sein. Es ist ein Film, der von zwei starken und unabhängigen Frauen gemacht wurde, um ihre Gedanken und Erfahrungen als kinderlose Frauen mit uns zu teilen und die die Herzen des Festivalteams und des Publikums gewonnen haben.

Lobende Erwähnung Spielfilme

PLAYBOY (AND THE GANG OF CHERRY)
von Oompon Kitikamara

Eine lobende Erwähnung geht an den Film „PlayBoy and the Gang of Cherry“ von Oompon Kitikamara, weil er mit seiner lyrischen, bestimmten und ausgefuchsten Bildsprache unsere Sehgewohnheiten durcheinanderrüttelt, und uns gleichermaßen neugierig wie irritiert zurücklässt.

MY BODY MY RULES
von Émilie Jouvet

Eine lobende Erwähnung geht an den Film „My body my rules“ von Èmilie Jouvet, weil er den weiblichen Körper in allen Facetten feiert, und seinen Protagonistinnen einen liebevollen, selbstdefinierten Raum öffnet, in dem sie sich austoben können.